Memmingen
Moderation Konversion Klinikum Memmingen · 2026 – 2027
Kenngrößen
Bundesland
Bayern
Regierungsbezirk
Schwaben
Einwohnerzahl
44.378 (31. Dez. 2025)
Projektgebiet
5,4 ha
Förderkulisse
Bayerisches Förderprogramm „Klima wandel(t) Innenstadt“.
Links
Projektbegleitung Moderation Konversion Klinikum Memmingen an der Bismarckstraße
Das Klinikareal an der Bismarckstraße soll nach Verlagerung des Klinikums in den Memminger Norden in seinen städtischen Zusammenhang eingegliedert werden. Das wird ein strategisch bedeutsamer Transformationsprozess sein, bei dem ein ehemals monofunktional genutztes Ensemble in einen zukunftsfähigen Stadtbaustein überführt wird. Im Zentrum steht dabei nicht nur die Entwicklung eines räumlichen Leitbilds, sondern die Vorbereitung einer Grundlage für den anschließenden Planungswettbewerb. Dies erfordert ein Verständnis der stadträumlichen Einbindung, der funktionalen Potenziale sowie der wirtschaftlichen und eigentumsbezogenen Rahmenbedingungen. Gleichzeitig ist abzusehen, dass es sich um eine komplexe Ausgangslage mit unterschiedlichen Interessenlagen, möglichen Nutzungskonflikten und hohen Erwartungen an die Qualität der Entwicklung handelt. Die Aufgabe bewegt sich im Bereich zwischen strategischer Stadtentwicklung sowie partizipativer Planung und Verfahrensvorbereitung .
Arbeitsschritte
Zu Beginn erfolgt ein inhaltlicher Input d. h. das Sichten vorhandener Unterlagen, Analyse der stadträumlichen Einbindung sowie Bewertung der funktionalen und eigentumsbezogenen Rahmenbedingungen. Grundlagenwerke, wie das ISEK Memmingen (2018) formulieren Ziele, wie z. B. eine flächensparende, nachhaltige und ressourcenschonende Entwicklung, denen zu folgen ein Motiv für die anstehende Kon-version sein wird. Von Interesse sind dabei die Lage im Stadtgefüge, bestehende Nutzungsstrukturen, Erschließung, Freiraumbezüge sowie klimatische und ökologische Rahmenbedingungen.
Ergänzend werden zentrale Zukunftsthemen wie Klimaanpassung, Klimaschutz, Umgang mit grauer Energie sowie Prin-zipien der Kreislaufwirtschaft in Bezug auf die konkrete Fläche aufbereitet. Voraussetzung ist, dass die vorhandene Bausubstanz auf ihre Weiterbenutzbarkeit eingeschätzt wurde. Die Ergebnisse werden in Form prägnanter, verständlicher Fachbeiträge als Input für die Lenkungsgruppe strukturiert und im Verlauf des Prozesses kontinuierlich vertieft.
Kernaufgabe ist die Moderation von Lenkungsgruppensitzungen, die einen Quarecshnitt Memminger Akteur*innen aus Verwaltung, Politik und Bürgerschaft zusammenführt. Die Moderation ist darauf ausgerichtet, fachliche Diskussionen zu strukturieren, Positionen zusammenzuführen und gemeinsam getragene Ergebnisse zu bilden. Die einzelnen Sitzungen bauen inhaltlich aufeinander auf und führen von einer gemeinsamen Problemdefinition über die Vertiefung spezifischer Themen bis hin zum Festlegen städtebaulicher Rahmenbedingungen und Zielsetzungen.


