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Gemeinde Schlangenbad   Vorbereitende Untersuchung
Durchführung einer Vorbereitenden Untersuchung zu einem möglichen Sanierungsgebiet gemäß §141 BauGB.

2010 - 11

Blick über die Gemeinde
Archivaufnahme nach 1900

   
Caféhalle

Die historische Caféhalle und das Rathausumfeld werden zur Aufwertung empfohlen. 


   
Wohnhaus im möglichen Sanierungsgebiet

Trotz Denkmalswidmung und charakteristischer Balkonfassade beeinträchtigen großformatige Fensterflächen, Plastikmarkisen und ein unproportionierter Gaubenaufsatz die Erscheinung dieses typischen Schlangenbader Gebäudes. 


   
Wohnhaus im möglichen Sanierungsgebiet

Ein typisches Ensemble im älteren Ortskern


   
   
Weiterführende Informationen

Eigentümerbefragung

Fragebogen für Hauseigentümer im Untersuchungsgebiet

Die Gemeinde Schlangenbad beantragte im Jahre 2005 erfolgreich die Aufnahme ins Städtebauförderprogramm Stadtumbau in Hessen. Seit 2007 sind die Gemeinde Schlangenbad und die Stadt Bad Schwalbach als Interkommunale Arbeitsgemeinschaft Stadtumbau Schlangenbad - Bad Schwalbach im Städtebauförderprogramm Stadtumbau in Hessen aufgenommen.

Ab 2008 wurden in einem Interkommunalen Städtebaulichen Entwicklungskonzepts (ISEK) Empfehlungen zur Stadtentwicklung mit einem Zeithorizont von 10 bis 15 Jahren erarbeitet. Eine empfohlene Maßnahme des ISEK ist eine „Vorbereitenden Untersuchung“ mit dem Ziel, ein Sanierungsgebiet auszuweisen.

Die Absicht ist hierbei, angesichts von nicht zu erwartenden weiteren Fördermöglichkeiten aus der Städtebauförderung, den privaten Eigentümern innerhalb eines abgegrenzten besonders betroffenen Gebiets in Schlangenbad die Möglichkeit einer steuerlich vergünstigten Abschreibungsmöglichkeit für Investitionen zur Gebäudesanierung und -modernisierung zu eröffnen (siehe 7h EStG, Einkommensteuergesetz „Sanierungsabschreibung für Immobilien“). Die vorbereitende Untersuchung wird für ca. 128 Liegenschaften im Kernort von Schlangenbad interessant sein.

Ziel der Ausweisung eines Sanierungsgebietes für die Gemeinde Schlangenbad ist, die Identität des Kur-, Heil- und Badeortes zu stützen und an die vorhandenen guten Eigenschaften anzuknüpfen. Dabei sind die wertvollen Vorarbeiten aus dem interkommunalen Entwicklungskonzept als fester Bestandteil zu integrieren, um eine Synergie beider Untersuchungen zu nutzen.

Stadtentwicklungspolitisch ist der Kernort in seinen Funktionen (Wohnen, Erholung, Einzelhandel) für Bewohner und Besucher zu stärken. Die vorhandene und teilweise historisch bedeutsame Bausubstanz ist zu erhalten und vor Leerstand zu bewahren. Die Aufgaben werden sein:

1. Steigerung der Attraktivität als Wohn-, Lebens- und Arbeitsort für junge Familien

2. Ausschöpfung vorhandener Potentiale (z.B. Entwicklung des Waldfrieden-Areals)

3. Umsetzung von Maßnahmen am Ort zur verbesserten Ausschöpfung des Potentials der Lagegunst Schlangenbads

4. Umsetzung von Maßnahmen am Ort zur verbesserten Ausschöpfung des Potentials des gut eingeführten Namens der Gemeinde Schlangenbad.





Projektdaten
Kernort Schlangenbad:
Bevölkerung: 804 EW (2009)
Bevölkerungsentwicklung: +15,00% (1999-08)
Entwicklung Hauptwohnungen: +5,49% (1990-11)

Untersuchungsgebiet:
Bevölkerung: 892 EW (2011)
Entwicklung Hauptwohnungen: +2,43% (1990-11)




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