Güstrow Stadtumbaukonzept
Bundeswettbewerb Gesamtstädtisches Konzept, 2002
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Güstrow: Gesamtstadt
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Rückbaukonzept
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Grundaussagen (1) Aufgrund der anhaltenden Bevölkerungsverluste wird sich der Wohnungsleerstand (WE-Überschuss) bis 2010 auf 3.605 Einheiten (20,2%) erhöhen.
(2) Die Stadt hat sich darum für ein Rückbauziel von 1.446 Wohneinheiten bis 2010 entschieden (ca. 40 % des Überschusses von 2010).
(3) Während die Altstadt (Leerstand 43,0%) Erhaltungsgebiet bleibt, soll mit dem Rückbau und der Umstrukturierung im 3. BA-Südstadt begonnen werden.
(4) Die beiden großen Wohnungsunternehmen (WGG und AWG) verfügen über einen Anteil am Gesamtbestand von 42,7%. Mit einem Leerstand von nur 11,5% ist ihr Handlungsspielraum eingeschränkt, auch wenn der Anteil der nicht modernisierten Wohnungen über 30% beträgt.
(5) Trotzdem haben sich die beiden Unternehmen bereit erklärt, 632 WE als 1. Priorität und weitere 814 WE als 2. Priorität vom Markt zu nehmen.
Projektdaten
Bevölkerung:
33.689 EW (2000) Bevölkerungsentwicklung:
-14,3% (1993-2000) Progn.Bevölkerungsentw.:
-12,7% auf 29.418 EW (2010) Wohnungsleerstand:
12,2% mit 2.139 WE (2001) Prognose Wohnungsleerst.:
20,2% auf 3.605 WE (2010) Rückbau von
Leerstand: 1.446 WE (bis 2010) Wohnungsbestand:
17.491 WE (2001) Vorkriegs- /
Nachkriegsbestand: 42,7%/57,3% mit 7.468 / 10.023 WE Anteil der
großen WU (incl. R.): 41,2% mit 7.212 WE Leerstand der
WU: 11,5% mit 829 WE (2000) nicht sanierte
Bestände der WU: 31,69% mit 2.299 WE Rückbaubeitrag
der WU: 1.Priorität 632 WE (bis 2010) 2.Priorität 814 WE (bis 2010)
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