Das Hallenbad der
Stadt Selbitz wurde im Jahr 1968 in Betrieb genommen. Größere Sanierungsmaßnahmen
wurden bislang nicht durchgeführt. Der Rückgang der Besucherzahlen lässt sich
nur zu einem geringen Teil aus der rückläufigen Bevölkerungsentwicklung
erklären, sondern eher mit geändertem Freizeitverhalten. Das Selbitzer
Hallenbad weist heute eine Problemmischung auf, die sich in den letzten Jahren
dramatisch zugespitzt hat:
_Steigende
Kostengefahr durch baulichen und technischen Sanierungsstau
_Höhere
Betriebskosten durch Mangelzustand der technischen Anlagen
_Gestiegene und
geänderte Erwartungen an ein Bad werden nicht erfüllt
Vorschläge zur
Verbesserung der Situation:
_Suche nach
Allleinstellungsmerkmal(en)
_Innovation als
Überlebensstrategie (Angebote, Technik, Energie, Trägerschaft)
_Marketing,
kommunal und darüber hinaus
_Bürgerschaftliches
Engagement, etc.
Die Stadt Selbitz
steht vor einer Entscheidung, die ein entschlossenes Handeln erfordert. Zum
einen werden die Defizite des Hallenbades aufgrund der steigenden Energiepreise
in den nächsten Jahren eher noch höher werden, zum anderen kann auch durch eine
Sanierung mit Attraktivitätssteigerung, den Einsatz von regenerativer Energien
und einer möglichen Kooperation mit dem Freibad in Naila ein
Einsparungspotential von 80.000 EUR im Jahr kaum überschritten werden.
Die Frage ist, ob
der Stadt Selbitz das Bad und damit verbunden auch das Attraktivitätspotential
für Einheimische und künftige Bewohner diese Ausgaben dauerhaft wert ist oder
überhaupt bei angespannter Finanzsituation wert sein darf. Entscheidend ist der
Einsatz der Bürgerschaft, welcher dem Bad als Förderverein oder durch die
Initiative Einzelner helfen kann.
Projektdaten
10 x 25 m
Schwimmbecken 4 Bahnen Nichtschwimmerbereich, 3-Meter
Sprungturm Sauna mit Solarium Besucher 1975:
87.000 Besucher 2006:
32.000
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