Berlin Oberschöneweide städtebauliche Konversionsstudie und Rahmenplan
Rahmenplanung und Entwicklung einer städtebaulichen Konzeption mit exemplarischem Nutzungsnachweis 2008, 19981999 (Rahmenplanung)
Containerinstallation in Halle 70
Exemplarisch wird nachgewiesen, wie für die denkmalgeschützte Halle des Architekten Ernst Ziesel studentische Provisorien der neu entstehenden Fachhochschule für Technik und Wirtschaft Berlin eingerichtet werden könnten.
Lageplan
Der Lageplan zeigt einen Überblick der Gesamtsituation. Der orangefarbene Streifen links steht für den "Containerstrang".
Bestandsfoto
Die städtebaulich markante Situation an der Edisonstraße.
Für die ehemalige Industriestadt an der Spree, die durch Betriebsschließungen zwischen 1993 und 1997 ca. 90% der ehemals 25.000 Arbeitsplätze verloren hat, wurde bereits 1999 in einem abgestimmten Rahmenplankonzept gezeigt, wie noch bestehende industrielle Nutzungen gesichert werden können und wie gleichzeitig die Entwicklung zu einem Dienstleistungs-, Freizeit- und Kulturstandort mit integrierten Wohnangeboten durchgesetzt werden kann. Dabei war entscheidend, wie das Spreeufer und die wertvolle Substanz an Industriedenkmalen als besondere Potentiale genutzt werden können.
In einer späteren Bearbeitungsstufe wurde 2008 eine städtebauliche Konzeption entwickelt, die für die denkmalgeschützten Hallen konkrete neue Nutzungen vorschlägt und zusätzliche Bauvolumen ermöglicht.
Exemplarisch wurde eine Containereinbau entworfen, die für studentische Funktionen durch die neu entstehende Fachhochschule für Technik und Wirtschaft Berlin genutzt werden kann. Die überwiegend denkmalgeschützten Gebäude sollen zukünftig durch eine starke Nutzungsmischung wiederbelebt werden.
Projektdaten Bearbeitungsgebiet:
7,2 ha Bebaute
Fläche: 4,0 ha BGF:
100.000 m²